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Pressemitteilungen

Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag mit Schaumahlen und Festen:

landesweit laden 15 Wind- und Wassermühlen ein

Schwerin (cme) Traditionell am Pfingstmontag, 9. Juni 2014, lädt der Mühlenverein Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) zum „Deutschen Mühlentag“ ein. Insgesamt 15 Wind- und Wassermühlen öffnen landesweit in diesem Jahr ihre Türen, lassen die Flügel und Wasserräder drehen, laden Gäste zu Führungen und kleinen Festen ein. Am Mühlentag beteiligen sich beispielsweise das Mühlenensemble in Woldegk, die Windmühle Altkalen, die Wassermühlen Hanshagen und Kuchelmiß, die Schleifmühle in Schwerin, die Bockwindmühlen in Eldena und Pudagla oder die Zwillingsmühlen in Neu Vorweck (Übersicht aller teilnehmenden Mühlen - siehe unten),

„Mit Wind und Wasser” – unter diesem Titel liegt druckfrisch zu Pfingsten ein neuer Flyer des Mühlenvereins MV vor (siehe Anlage). „Auf zwölf Seiten informieren wir über die Geschichte der Mühlen, beschreiben die verschiedenen Mühlentypen und stellen auf einer Karte alle unsere Mitgliedsmühlen kurz vor”, sagt Lothar Wilken, Vorsitzender des Mühlenvereins MV. Einst galt allein Mecklenburg als das Land der 1000 Mühlen. Heute finden sich landesweit noch rund 300 Zeugen dieser alten Technik- und Kulturgeschichte. Unter Denkmalschutz stehen in MV derzeit zirka 90 Wind- und Wassermühlen, dazu kommen noch rund 30 Dampf- bzw. motorbetriebene Mühlen.

„Der 1994 ins Leben gerufene ,Deutsche Mühlentag‘ soll der interessierten Öffentlichkeit die Bedeutung, Geschichte und Funktionen der ,ältesten Kraftmaschine der Menschheit‘ näher bringen. Und die Aufmerksamkeit auf diese technischen Denkmäler richten, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht“, sagt Vorsitzender Lothar Wilken und ergänzt: „Mühlen sind die Vorläufer unserer gesamten technischen Entwicklung und gelten als die ältesten Maschinen der Menschheit.“ Rund 160 Anwendungsbereiche konnten bis heute für sie nachgewiesen werden. Neben der Verarbeitung von Getreide dienten Mühlen beispielsweise dem Sägen von Holz und Steinen oder dem Schöpfen bzw. Pumpen von Wasser. Kurzum: Nahezu jede Maschine zur Ver- oder Bearbeitung von (Roh-)Stoffen nutzte ursprünglich als Energiequelle die Naturkräfte Wind und Wasser.

Der im November 1990 gegründete Mühlenverein MV engagiert sich für den Erhalt historischer Mühlen. Zugleich erforschen die Mitglieder u.a. die Geschichte der Mühlen und der Müllerei, erkunden frühere Mühlenstandorte und beraten Eigentümer bei anstehenden Restaurierungen. Unter den Mitgliedern sind Eigentümer und Nutzer von Mühlen, ein Müllermeister, ein Mühlenbauer, Ingenieure und Technik- und Kulturinteressierte. Neue Mitglieder sind im Verein willkommen

Artikel von Lothar Wilken über die Herbsttagung 2013

Artikel von Lothar Wilken über die Herbsttagung 2013 des Mühlenvereins Mecklenburg-Vorpommern im “Mühlstein”, Heft 1/ 2014, S. 10-12

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Mitgliederversammlung 2014

05.04.2014 - Vorstand neu gewählt; Lothar Wilken leitet künftig Landesmühlenverein

Jürgen Kniesz übergab Staffelstab / Mühlentag am Pfingstmontag

Altkalen (cme) Der Schweriner Lothar Wilken wird künftig den Mühlenverein Mecklenburg-Vorpommern e.V. ehrenamtlich führen. Der Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände MV übernahm den Staffelstab von Jürgen Kniesz. Der Warener leitete den Verein mit einer kurzen Unterbrechung seit dessen Gründung 1990. Aus gesundheitlichen Gründen kandidierte Jürgen Kniesz bei der Mitgliederversammlung am Sonnabend (5. April 2014) nicht mehr für den Vorsitz, ist aber weiterhin als Beisitzer aktiv. Auf der Jahresmitgliederversammlung in Altkalen erhielten ebenso die bisherigen Vorstandsmitglieder Rudolf Goldbach (Neukloster), Roland Stapel (Woldegk) Jürgen Moll und Martin Zecher und Christian Meyer (Schwerin) das Vertrauen der Mitglieder.

Mit herzlichen Worten dankte die Runde ihrem bisherigen Vorsitzenden für sein ehrenamtliches Engagement. Jürgen Kniesz habe „den Verein zielsicher durch Höhen und Tiefen geführt und in der Öffentlichkeit kompetent vertreten“, so der neue Vorsitzende Lothar Wilken, der sich selber seit seinem 16. Lebensjahr für die Geschichte und die Technik von alten Mühlen interessiert.

Nächster Höhepunkt für die Mühlenenthusiasten ist der jährliche bundesweite Mühlentag am Pfingstmontag. Knapp 15 Mühlen, darunter die noch produzierende Windmühle Altkalen, die Zwillingsmühlen Neu Vorweck, die Wassermühle Kuchelmiß und das Mühlenensemble in Woldegk, öffnen in diesem Jahr ihre Türen, laden Gäste zu Führungen und kleinen Festen ein (Internet: www.muehlen-dgm-mv.de).

Druckfrisch soll bis Pfingsten ein Flyer vorliegen, der Informationen über die Müllereigeschichte und die verschiedenen Mühlentypen, das Anliegen des Vereins und eine Übersicht der vertretenden Wind- und Wassermühlen enthält. „Wir wollen damit neue Mitglieder gewinnen und zugleich Touristen und Technikinteressierte auf sehenswerte und erhaltungswürdige Mühlen aufmerksam machen“, so der 2. Vorsitzende Jörg Moll. Weitere Vorhaben sind die mittelfristige Erstellung eines MV-Mühlenregisters, für das Vereinsmitglied Ingo Arlt aus Neu Vorwerk bereits eine beachtliche Vorarbeit geleistet hat, sowie ein Symposium im Herbst zur Initiative einer „Via Molina“, einer europäischen Kulturstraße der Mühlen.

Der im November 1990 gegründete Mühlenverein MV engagiert sich für den Erhalt historischer Wind- und Wassermühlen. Zugleich erforschen die Mitglieder u.a. die Geschichte der Mühlen und der Müllerei, erkunden frühere Mühlenstandorte und beraten Eigentümer bei anstehenden Restaurierungen. Unter den Mitgliedern sind Eigentümer und Nutzer von Mühlen, ein Müllermeister, ein Mühlenbauer, Ingenieure sowie Technik- und Kulturinteressierte. Einst galt Mecklenburg als das Land der 1000 Mühlen. Heute finden sich landesweit noch rund 300 Zeugen dieser Jahrtausende alten Technik- und Kulturgeschichte. Unter Denkmalschutz stehen in MV derzeit zirka 90 Wind- und ebenso viele Wassermühlen, dazu kommen noch rund 30 Dampf- bzw. motorbetriebene Mühlen.

Symposium des Mühlenvereins MV

10.10.2013 - Mühlenverein MV lädt zum Symposium mit Experten ein: Förderkulisse zum Erhalt historischer Wind-und Wassermühlen im Fokus

Greifswald/Hanshagen (cme) Die Fördermöglichkeiten, die Vereine, Eigentümer oder Betreiber von historischen Wind- und Wassermühlen nutzen können, stehen im Mittelpunkt eines Symposium des Mühlenvereins MV. Dazu sind alle Vereinsmitglieder und Interessierte am Sonnabend, 9. November 2013, ab 10 Uhr in die Wassermühle Hanshagen bei Greifswald (Mühlenblick 8, 17509 Hanshagen) eingeladen. Bereits ab 9 Uhr kann das restaurierte Mühlenensemble besichtigt werden.

„Für die Förderkulisse des Landes, die weitestgehend aus Geldern der EU-Strukturfonds gespeist wird, gilt ab 2014 ein anderer Rahmen“, sagt Lothar Wilken vom Vorstand des Mühlenvereins MV. „Wir freuen uns, dass Experten wie Dr. Michael Bednorz, Leiter des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, und Thomas Reimann, Referatsleiter im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, uns die wichtigsten aktuellen Förderprogramme vorstellen werden.“ Zugleich soll über die Zukunft der Fördermöglichkeiten diskutiert werden. Denn ohne staatliche Zuschüsse sei ein Erhalt der oft denkmalgeschützten Mühlen und der einmaligen Zeugnisse der Technikgeschichte kaum möglich. Lothar Wilken selbst, der beruflich bei als Geschäftsführer bei der Vereinigung der Unternehmensverbände für MV tätig ist, wird einen Überblick über weitere Programme zur Förderung von Mühlen geben.

Die Gebühr für die Teilnahme an dem Symposion ist für die Mitglieder des Mühlenvereins MV mit ihrem Jahresbeitrag abgegolten, für Nichtmitglieder beträgt diese 10 Euro. Enthalten sind auch die Tagungsgetränke und eine ca. 20-seitige Dokumentation. Wilken: „Darin sind alle relevanten Förderprogramme vorgestellt und beurteilt. Zudem sind einige Beispiele der Fördermittelverwendung in der Vergangenheit dargestellt.“

Nähere Informationen und Anmeldeformular im Internet unter www.muehlenverein-mv.de. Rückfragen etc. an: l.wilken@muehlenverein-m-v.de.

Der im November 1990 gegründete Mühlenverein MV engagiert sich für den Erhalt historischer Wind- und Wassermühlen. Zugleich erforschen die Mitglieder u.a. die Geschichte der Mühlen und der Müllerei, erkunden frühere Mühlenstandorte und beraten Eigentümer bei anstehenden Restaurierungen. Unter den Mitgliedern sind Eigentümer und Nutzer von Mühlen, ein Müllermeister, ein Mühlenbauer, Ingenieure und Technik- und Kulturinteressierte. Neue Mitglieder sind im Verein willkommen.

Mühlentag 2013

Vorstand neu gewählt / Mühlentag am Pfingstmontag vorbereitet

Verein: Behörden bedrohen Wasserkraftnutzung historischer Mühlen

Pressemitteilung vom 11.4.2013 - Artikel in der Schweriner Volkzeitung

Der Mühlenverein Mecklenburg-Vorpommern sieht Gefahr von Behörden im Land für viele denkmalgeschützte Mühlen. Betroffen seien Wassermühlen, die Strom erzeugen und damit Geld für den Erhalt der historischen Bausubsatz verdienen, teilte der Verein am Donnerstag in Waren mit.

Wegen der von der EU geforderten Durchlässigkeit der Flüsse und Bäche für Fische drohe die Beseitigung von Stau- und Wehranlagen oder der teure Bau von Fischtreppen. Die Fischtreppen müssten stets mit genügend Wasser versorgt werden, was im trockenen Frühjahr bei Niedrigwasser die Stromproduktion stoppen würde, erläuterte der Verein. Seine Kritik: Die Behörden im Nordosten gingen bei der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie deutlich strenger vor als die in anderen Bundesländern oder im europäischen Ausland.

Beim bundesweiten Mühlentag am Pfingstmontag wollen in Mecklenburg-Vorpommern 13 historische Mühlen öffnen, darunter die Wassermühle Hanshagen bei Greifswald und das Mühlenensemble in Woldegk. Der 1990 gegründete Mühlenverein engagiert sich für den Erhalt der rund 300 historischen Wind- und Wassermühlen im Land.